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Rhodesian Ridgeback Info

Die Geschichte des Rhodesian Ridgebacks

Der Rhodesian Ridgeback stammt von einem Hottentottenhund ab, der als häßlich schakalartig aber außerordentlich jagdtücktig und raubwildscharf beschrieben wurde. Dieser Hund war das einzige hochgeschätzte Haustier der afrikanischen Eingeborenen.

Er hatte einen Rückenkamm (Ridge), über der Wirbelsäule wuchsen die Haare in entgegengesetzter Richtung. Dieses Markenzeichen wurde dominant vererbt.

Die Engländer und Buren, hauptsächlich aber die Großwildjäger und Farmer in Südafrika und dem damaligem Rhodesian, kreuzten diese Hunde wegen ihrer Raubwildschärfe mit ihren Haushunden.

Man meint mit Windhunden Bloodhounds, Dalmatiner, Doggen, Terrier, Mastiffs und andere Haus- und Jagdhunde.

Bekannt waren die Löwenhunde des Großwildjägers C. van Rooyen. "Van Rooyen's Lion Dogs".

Als Rasse ist der Rhodesian Ridgeback seit 1922 anerkannt.

Der Ridgeback hatte die Aufgabe die Farmen zu schützen und mit seinem Herrn auf die Jagd zu gehen. Unter anderem hatten die Hunde Löwen zu hetzen, zu stellen und auf der Stelle zu halten, bis der Jäger aus der Nähe den Schuß abgeben konnte. Hierzu brauchten die Hunde, die im Rudel jagten, eine gute Portion Unerschrockenheit, Wendigkeit und Schnelligkeit.

Der Rhodesian Ridgeback als Familienhund

Der Rhodesian Ridgeback ist mit einer hohen Reizschwelle ausgestattet. Es steht geschrieben er sei ein Einmannhund, das stimmt nur insofern als er sich einen Liebling aussucht, alle anderen Familienmitglieder aber auch akzeptiert.

Er kann stundenlang an einem warmen Plätzchen schlafen, um dann im Freien mit einer enormen Wendigkeit, Schnelligkeit und blitzartigem Reaktionsvermögen herumzutoben.

Der Rhodesian Ridgeback ist körperlich wie auch seelisch ein spätreifer Hund. Erst mit zwei Jahren ist er ausgewachsen. Als sehr sensibler und intelligenter Hausgenosse ist der Ridgeback absolut kein Zwingerhund. Er ist auch vom Fell her ungeeignet zur Zwingerhaltung, außerdem würde er vereinsamen, da er ein sehr geselliger Hund ist, auch würde er sich in seinem Charakter zu seinen Ungunsten verändern, er wird entweder scheu oder bissig.

Er braucht unbedingt den menschlichen Kontakt und die Nähe der Familie. So ist er bei liebevoller Behandlung ein treuer und zuverlässiger Partner, der sie lieben und beschützen wird. Er ist leichtlehrig, sensibel und personenbezogen, außerdem kinderlieb. Der Rhodesian Ridgeback läßt sich leicht erziehen, wenn Sie konsequent sind und unangemessene Härte vermeiden.

Mit unangemessener Härte zerstört man ihn seelisch, was in den seltensten Fällen wieder gut zu machen ist, denn man sagt, einen verdorbenen Ridgeback bekommt der beste Ausbilder nicht wieder voll ins Gleichgewicht.

Um das erste Lebensjahr herum könnten Nichtkenner dieser Rasse meinen, er wäre wesensschwach, er ist aber nur ausgesprochen vorsichtig und stabilisiert sich bis zum zweiten Lebensjahr.

Er reagiert empfindlich auf Stimmungen und man sagt ihm einen sechsten Sinn für Gefahren nach, den er auch brauchte, um im Busch zu überleben.

Er bewacht zuverlässig das Haus, wobei er kein Kläffer ist.

Auch ist er unterwegs, zum Beispiel im Hotel usw. ein zurückhaltender, leiser und unkomplizierter Begleiter, mit dem Sie überall gern gesehen werden.

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